Peinliches Medienecho zu Online-Petition gegen Markus Lanz

 

Die Petition gegen Markus Lanz hat ein bemerkenswertes Medienecho ausgelöst, mit dem man sich genauer befassen sollte als nur mit der Talkshow oder der Petition selbst. Ich selbst werde die Petition gegen Lanz nicht unterstützen, denn jeder, der die Sendung gesehen hat, kann sein eigenes Bild über die Moderation machen und dann in das Dschungelcamp schalten. Interessant ist die Reaktion der vereinigten Presselandschaft gegen den sogenannten „aufgebrachten Mopp“, der versucht einen der ihren in die Mangel zu nehmen. In nur ganz wenigen Beiträgen kann man eine Reflexion oder Selbstkritik der Medien erkennen, doch die meisten Berichterstatter und Kommentatoren sind schon so abgehoben, dass sie es nicht mal merken. Da liest man wirklich solche Worte wie „der Internet-Pöbel blökt“, „Anti-Lanz-Kampagne“, „Hexenjagd“ und schreibt natürlich auch aus welcher politischen Ecke die Erstellerin der Online-Petition kommt, um sie damit bloß zu stellen. Sehr durchsichtig, aber sicher wirksam. Und nicht genug zweifelt man auch an, dass von den 200.000 Unterstützern der Online-Petition eh der größte Teil „gefakt“ sei, weil man angeblich mehrfach seine Stimme abgeben könnte. Das am Ende der größte Zulauf für die Petition durch die Berichterstattung über diese entstanden ist und es tatsächlich egal ist, ob es 20.000 oder 200.000 Unterstützer sind, ist den meisten Kommentatoren nicht aufgefallen. Nicht 1:0 für Lanz oder Wagenknecht sondern 6:0 gegen das peinliche Medienecho, welches nicht akzeptieren will, dass sich nicht nur die politischen Landschaft verändert hat, sondern dass es auch neue Medien gibt, die anders funktionieren als von oben herab auf und über das Volk herunter.

 

 

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