Mi

25

Jul

2018

Schublade auf, Kritiker rein!

Einige Kommentare und Reaktionen zu Mesut Özils Rücktritt aus der Nationalmannschaft des DfB überbieten sich an Peinlichkeit, Unwissenheit und unterschwelligen Rassismus.

Ganz schlimm sind die rechten Kommentare, denen der Rücktritt aus dem DfB-Team gerade in den recht kommt. Diese spielen der Desintegrationspolitik von Erdogan und der AfD direkt in die Hände und eskalieren den rassistischen und gesellschaftlichen Konflikte weiter. Dazu habe ich an andere Stelle und vor der WM schon etwas geschrieben. (siehe hier im Blog: Rassistische und populistische Instrumentalisierung des Sports )

Auch aus sozialdemokratischer Regierungsecke kamen Statements, die an Peinlichkeit kaum zu überbieten sind. So erklärte Bundesaußenminister Heiko Maas „dass der Fall eines in England lebenden und arbeitenden Multimillionärs“ keine Auskunft über die Integrationsfähigkeit in Deutschland gebe. Eigentlich sollte der Mann für diesen rassistischen Unsinn seinen Hut nehmen und mich wundert, dass noch keiner seinen Rücktritt gefordert hat.
Der ehemalige Bundestagsabgeordnete und CDU-Rechtsaußen Wolfgang Bosbach behauptet, dass Özil für seine sportliche Leistung kritisiert würde und will damit von dem Rassismus-Vorwurf gegen seiner Freunde im DfB ablenken. Das ist besonders peinlich, denn tatsächlich gehörte nach Auffassung fast aller Sportjournalisten und Mitspieler Özil zu den besseren Spielern bei der deutschen WM-Auswahl.  Bosbach hat wohl nichts davon mitbekommen was in den letzten Monaten um die Personalie Özil passiert ist, muss aber trotzdem seine rechten Sprüche in die Mikrofone plappern. 

Leider sind aber auch Kommentare von vielen Gutmenschen, die es zwar gut meinen, aber nicht wirklich verstehen, wie Migrantinnen und Migranten Deutschland erleben, völlig peinlich. Viele Aussagen sind gespickt mit einer Form von alltäglichen Rassismus, der von den meisten nicht wahrgenommen oder sogar unwidersprochen aktzeptiert wird. So werden von einigen werden für Menschen mit Migrationshintergrund andere Handlungsmaßstäbe und Werte angelegt als für Biodeutsche. Für diese wäre ein Biodeutscher, der sich mit Erdogan trifft und sein Trikot verschenkt einfach ein undemokratischer Rechter, der einen islam-faschistischen Despoten besucht oder gar unterstützt. Dagegen ist für die gleichen  Gutmenschen ein Deutscher mit türkischen Migrationshintergrund nur ein Landsmann, der dem türkischen Präsidenten "seinen Respekt" erweist. 

Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass besonders Selbstverliebte ihren eigenen Alltagsrassismus nicht bemerken und irgendwie bin ich müde irgendwelche Bekannte, leider auch Freunde oder sonstwen darauf aufmerksam zu machen. Es nervt mich einfach nur noch an.

Jürgen Todenhöfer (CDU) versucht eine Erklärung zu finden und entschuldigt Özil damit, dass er kein Christ sei und bemüht das Bild aus Özils Statement, das sein Herz eben für zwei Länder schlagen würde. Todenhöfers klischeehafte Inszenierung  angeblicher Religionskonflikte wird auch noch völlig unrefelektiert und  zigtausendfach im Netz geteilt. Man tut gerade so als sei Özil ein ausgewiesener Vorzeige-Muslim, obwohl Özil in seinem Statement Religion nur 1x am Rande erwähnt und ganz andere Kritikpunkte in der Vordergrund stellt. Damit gibt man fast allen türkischen Migranten einen Freibrief dafür, dass sie die antidemokratische, islam-faschistische und rassistische Politik der türkischen Regierung unterstützen. Alle anderen sollen dazu wohl den Mund halten, wenn sie genau gegen diesen Despoten ankämpfen und sich für Freiheit und Demokratie und gegen Rassismus in der Türkei einsetzen. Wer unangenehme Fragen stellt und Özil für das Treffen mit Erdogan kritisiert ist in manchen Augen anscheinend ein rassistischer „Anti-Türke“. Schublade auf, Kritiker rein. Das meine ich mit „genervt“.
 
Auch wird behauptet, wenn Özil ein Christ sei, hätte sich kein Mensch für sein Treffen mit Erdogan interessiert. Eine infame Behauptung, die mit dem Treffen von Matthäus und Putin belegt werden soll. Tatsächlich wird über dieses Treffen mit Putin nicht diskutiert weil Matthäus ein Christ ist, sondern weil sich für den abgehalfterten Schürzenjäger kein Mensch mehr interessiert, außer das Dschungelcamp.

Ziehen wir das Bild vom dem Herz, welches für zwei Länder schlägt, heran. Ich selbst versuche das auf mich anzuwenden, doch es passt nicht. Mancher würde jetzt sagen, dass ich zu sehr „deutsch“ und zu wenig „argentinisch“ sei (was schon eine rassistisch Vermutung wäre), doch tatsächlich passt die Schublade, in die man auch mich stecken möchte, nicht in den Kram. Ich weiß  nicht, was sich Özil und Gündogan dabei gedacht hat,  sich mit Erdogan treffen zu wollen. Ich hätte schlicht keine Lust mich mit dem neoliberalen Präsidenten von Argentinien Macri oder unserem rechts-sozialdemokratischen Präsidenten Steinmeier zu treffen und mich dafür zu feiern. Beide Präsidenten vertreten eine Politik, die ich ablehne. Und genau hier wird es schwierig in der Debatte, denn Respekt bedeutet nicht, dass man seine eigene Meinung nicht sagen darf. Was Özil zu Erdogans Politik denkt hat er leider nicht gesagt, denn er hat sich mit keinem einzigen Wort zu den politischen Gefangenen und der antidemokratischen und rassistischen Verfolgung oder Erdogans Positionen zur Todesstrafe oder anderen geäußert.

Auch wenn der Rassismus-Vorwurf gegen die Rechte und einige DfB-Funktionäre nachvollziehbar ist hat sich Özil ein Eigentor geschossen und schiebt den schwarzen Peter einfach allen anderen zu ohne auch nur ein Stück Selbstkritik zu üben. Er schreibt in seinem Statement, dass er dagegen wehrt als „politisches Propagandamittel“ benutzt zu werden. Offenbar hat er nicht verstanden, dass genau dies Erdogan mit ihm getan hat und auch hier keine Kritik von Özil. Sein wochenlanges Schweigen hat die Diskussion unnötig verlängert und weiter aufgekocht. Ich finde das schade, denn eigentlich geht es beim Fußball nicht um Politik, sondern um Sport. Özil war ein sportlicher Leistungsträger des Teams und machte mir die deutsche Nationalmannschaft sympathisch. Ich erinnere mich an die Zeiten des deutschen „Lanzerteams“, in der ausschließlich Biodeutsche mitspielen durften. Erst mit Klinsmann wurde das geändert und Löw hat dies erfolgreich weitergeführt.

Nach dem Rücktritt von Özil muss man das anderes betrachten und es wird Zeit, dass der DfB aufräumt und klarstellt, für welche Werte er denn nun steht. Das sind wahrscheinlich nicht die politischen Positionen von Erdogan und seinen Wahlhelfern. Es wird Zeit, dass man sich von den Parolen der AfD und rechten Flügels der CSU distanziert und solchen Maulhelden wie dem Präsident des FC Bayer Uli Hoeneß deutlich macht, dass sie nicht die Mehrheitsdeutschen sind. Doch ist zu befürchten, dass es dem DfB nicht gelingen wird, diese Wende weg vom deutschnationalen Richtungsverband zu vollziehen.  Dort wird man jegliche Kritik an sich abprallen lassen, auf andere und auf Özil zeigen und nichts und auch gar nichts daraus lernen.
Der DfB sollte sich endlich klar und deutlich hinter seine Spieler stellen und sie gegen rassistische Attacke offensiv verteidigen. Der DfB hätte von Anfang an konsequent gegen die rassistischen Angriffe von rechts vorgehen sollen, statt schweigend herumzulavieren. Dazu hätte der DfB und Özil ein gemeinsames Statement abgeben müssen, um gegen die rechte Kampagne aus dem Spektrumvon AfD, NPD und Teilen der CSU anzutreten. Dazu war man nicht nur zu feigen, sondern es fehlte auch der Wille. Einige Interviews und Statements aus dem DfB selbst haben sehr deutlich gemacht, was dort eigentlich für Gedankengut vorherrscht. Auch haben sich nur wenige Spieler des Nationalteams zu dem Thema geäußert, was tief blicken lässt. 

Zum Höhepunkt des Debakels haben sowohl die AfD als auch Erdogan ihre Ziele erreicht  und Özil war deren gemeinsamer Spielball. Özil war aber nicht nur einfach Opfer, wie er sich dabei selbst sehen will. Er war Akteur und hätte das auch anders machen können, wenn er nur gewollt hätte. Der türkischstämmige DfB-Nationalspieler Emre Can war ebenfalls zu dem Treffen mit Erdogan eingeladen, lehnte aber ab, da er sich nicht instrumentalisieren lassen wollte. Gündoğan versuchte sich anderes aus der Äffäre zu ziehen und twitterte, er sei „immer noch dankbar, für dieses Land zu spielen“ und äußerte sich in der Presse betroffen zu der Kritik und den Attacken.

Schade, dass Özils spätes Statement nicht dazu geeignet ist die Konflikte zu entschärfen, sondern es trägt dazu bei die Menschen in diesem Land weiter auseinanderzutreiben. Vielleicht ist es aber auch ganz gut, dass mal andere „auf die Fresse“ bekommen, um Denkanstöße zu setzen,  die längst fällig waren.

Ich kann Özils Rücktritt gut verstehen, denn mit diesen Leuten im DfB würde ich auch nicht mehr zusammenarbeiten wollen. … und damit meine ich nicht nur den DfB-Chef Grindel und andere Funktionäre, sondern auch das Team.

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Di

19

Jun

2018

Rassistische und populistische Instrumentalisierung des Sports

Die Rassisten von der AfD stänkern weiter rum und fordern nach der Niederlage gegen Mexiko vom DfB, die beiden deutschen Spieler Mesut Özil und Ilkay Gündogan „nach Hause“ zu schicken. Offenbar haben die immer noch nicht verstanden, dass es bei der Fußballweltmeisterschaft um ein internationales sportliches Fest von Teams aus der ganzen Welt geht, bei dem Rassismus nichts zu suchen hat.
Die AfD hat offensichtlch nicht bemerkt, dass Gündogan gegen Mexiko nichtmal auf dem Platz stand und dass zum jetzigen Zeitpunkt des Turniers für verletzte oder gestrichene Spieler auch keine anderen Spieler mehr nachnominiert werden können. Wenn dass Team dieser Forderung nachkommen würden, würde das eine reale Schwächung des Teams bedeuten. Nicht nur aus den formalen Gründen (s.o.). Nach einer erfolgreichen Einmischung von außen würde die AfD sicher nicht locker lassen und kräftig nachlegen. Vor wenigen Tagen hatten sie nämlich auch die Aufstellung von Jérôme Boateng und Sami Khedira in den WM-Kader heftig kritisiert.
Das hilft nicht gerade der Stärkung des Selbstbewußtseins des Teams, wenn in der Heimat Deutschland solche rassistischen Forderungen erhoben werden. Offensichtlich will die AfD mit dieser Heckenschützenaktion nur eines erreichen: "Das deutsche Team soll weiter verlieren, damit man nach der WM weiter mit rassistischen Ansagen und dem erhobenen Zeigefinger sagen kann, dass die AfD es ja schon immer gesagt hat: "Die Migranten und Ausländer sind schuld.""
Diese rassistische und populistische Instrumentalisierung des Sports ist nicht nur ekelhaft, sonder auch unsportlich und unfair.
Özil und Gündogans Treffen mit dem Erdogan war nicht nur unnötiger, sondern auch großer Mist und tatsächlich schwer zu rechtfertigen. Doch der Sport und Politik sind zwei paar Schuhe. Ich stelle mir solche Forderungen der AfD in der Lokalpolitik vor. Eine örtliche Partei würde sich in die inneren Angelegenheiten eines örtlichen Fußballvereins einmischen und darüber bestimmen wollen, wer beim Fußball in der Kreisliga mitspielen darf. Wahscheinlich werden wir solchen Forderungen aber auch bald von der AfD vor Ort hören.
Man kann die beiden betroffenen DfB-Spieler durchaus dafür kristisieren, dass sie den Diktator Erdogan getroffen und posiert haben, aber mit den Forderungen der AfD wirft sie alle Spieler in einen Topf. Die AfD will damit bei dem gesamten DfB-Team größtmöglichen Schaden anrichten.
Ich bin sicher kein Freund von Erdogan und der AKP, aber es ist und bleibt die Angelegeheit des "unabhängigen" Sports, des DfB als freien Verband und des Teams selbst damit umzugehen und die AfD sollten sich gerade jetzt während des Turniers aus den Entscheidungen raushalten.
Erdogan lacht sich in Fäustchen, denn mit den die Aktionen der AfD gegen das deutsche Team kurz vor der Wahl in der Türkei macht die AfD das Geschäft von Erdogan und wird zu seinen Wahlhelfern. Zum Glück ist die Wahl für Erdogan heute nach in Deutschland beendet, aber das Treffen mit Özil und Gündogan hat ihm genutzt und die AfD hat Erdogan in den letzten Tagen kräftig nachgehelegt und dabei geholfen, dass sich immer mehr Türken in Deutschland mit Erdogan undemokratischer Politik solidarisieren. Erdogans nationalistische Desintegrationsstrategie in Deutschland geht auf und die AfD hilft ihm dabei, denn ihre rassistischen Forderungen befeuern die Anhänger der AKP und leider auch schwankende WählerInnen.

Der Zeitpunkt ist längst überfällig, dass das gesamte Team und auch die Sportmoderatoren im deutschen Fernsehen und die Fans den Mund aufmachen und klare Aussagen treffen und klare Kante gegen die aktuellen rassistischen Forderungen zeigen.

Eigentlich können wir nur hoffen, dass das Team des DFB bei dieser WM weit kommt und Özil, Gündogan, Boateng und Khedira die Tore dazu machen!

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Mo

25

Sep

2017

Mit Geschlossenheit geht DIE LINKE im Kreis gestärkt aus der Wahl hervor

Wahlergebnis Landratswahl 2017 in Bergisch Gladbach
Wahlergebnis Landratswahl 2017 in Bergisch Gladbach


Pressemitteilung zur Wahl 2017:


Mit 6,41 Prozent und 11.082 der Zweitstimmen kann DIE LINKE. ihre Stimmanteile im Rheinisch-Bergischen Kreis um 1,31% / 2609 Stimmen deutlich vergrößern. (2013: 5,1% / 8473 Stimmen). Selbst in Gemeinden und Wahlbezirken, in der DIE LINKE in der Vergangenheit etwas weniger Unterstützer fand, erreicht DIE LINKE. fast 5% der Stimmen.

Hervorzuheben sind die Ergebnisse in Bergisch Gladbach, Leichlingen und Rösrath, wo DIE LINKE fast 7% verbuchen kann. Im gesamten Kreisgebiet gibt es Stimmenwachstum für linke Politik.

 

Tomás M. Santillán, Kandidat zur Landratswahl für DIE LINKE. meint zum Wahlausgang im Rheinisch-Bergischen Kreis: „Bundespolitisch haben wir unser Ziele leider nicht erreicht. Sehr bitter ist der Einzug von Rassisten aus der AfD in den Bundestag. Die AfD kommt im Bergischen Land zwar nicht an ihr Bundesergebnis heran, doch auch hier müssen die demokratischen Parteien Entschlossenheit zeigen und über die Ursachen des Rechtsruck nachdenken und dem entgegenwirken. "Weiter so" kann nicht die Antwort sein!
Trotzdem ist es gelungen unseren Stimmanteil bundesweit um 0,6% zu vergrößern und auch dort zu wachsen. Im Bergischen Land konnte die Partei sogar eine Steigerung von 1,31% und in NRW 1,4% verbuchen. Wir konnten in allen Wahlbezirken im Kreis Gewinne Verzeichnisse, nirgends Verluste. Mit soliden 6,41% ist DIE LINKE. nicht mehr aus der politischen Landschaft in der Region wegzudenken. Dies ist auf die gute Arbeit und Geschlossenheit der vielen Aktiven vor Ort zurückzuführen. Dieses werden wir weiter ausbauen.“

 

In 16 Wahlbezirken liegt DIE LINKE. zum Teil deutlich über 10%. Das beste Ergebnis erzielt die Partei mit 14,68% im Wahlbezirk 14/1 (Bergisch Gladbach Gronau-West). Bei der Landratswahl liegt die Partei sogar in 30 Bezirken deutlich über 10% und in einem konnte DIE LINKE 18.66% (Bergisch Gladbach Gronau-West) erreichen. Auch das Ergebnis bei den Briefwählern über 5% macht klar, dass DIE LINKE. im Bergischen Land fest verankert ist.

 

DIE LINKE hat um die zweite Stimme zum Bundestag gekämpft. Die Wahlkreiskandidaten Lucie Misini konnte das Wahlergebnis bei der ersten Stimme gegenüber 2013 von 4,1% auf 4,88% / 8428 Stimmen um 0,78% verbessern und 1544 Stimmen hinzugewinnen.

 

Bei der Landratswahl konnte Tomás M. Santillán den Stimmanteil der LINKEN gegenüber der letzten Landratswahl 2011 fast verdoppeln und erreichte kreisweit mit 6,67% / 11504 Stimmen ein Stimmergebnis über den Zweitstimmenanteil der Partei zur Bundestagswahl. (2011: 3,45%) In Bergisch Gladbach erreichte DIE LINKE bei der Landratswahl sogar 7,32%

 

DIE LINKE Basisgruppe „Kommunalpolitik“ Bergisch Gladbach dankt regionalen Kandidaten, denn beide haben sich gemeinsam und sehr solidarisch für die Partei eingesetzt. Es ist dem Kreisverband gelungen, die die Mitglieder zu einem starken Kreiswahlkampf zusammenzuführen. Diese Geschlossenheit macht sich bezahlt, wie das Ergebnis im Kreis eindrucksvoll zeigt. „Wir haben großartig gekämpft und einen guten Wahlkampf hingelegt. Die Partei DIE LINKE. in der Region geht gestärkt und mit neuen Mitgliedern aus dieser Wahl hervor.“ so Santillán.

Auf die Frage, ob DIE LINKE. bei der Stichwahl um die Landratswahl einen Kandidat unterstützen wird, antwortet Tomás M. Santillán: „DIE LINKE hat eines eigenes Programm und Profil. Unsere Wählerinnen und Wähler wissen sehr genau, warum sie DIE LINKE gewählt haben und ich bin sicher, dass diese auch bei der Stichwahl zur Geltung kommen wird.“

DIE LINKE. Basisgruppe "Kommunalpolitik"

 

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Fr

22

Sep

2017

Flächennutzungsplan FNP jetzt im Stadtrat stoppen!

Ein bedarfsgerechter und ausgewogener Flächennutzungsplan (FNP) für die zukünftige Entwicklung der Stadt ist grundsätzlich zu begrüßen. Dabei muss es um die Schaffung von bezahlbaren Wohnraum und der Sicherung von Arbeitsplätzen gehen ohne das gewachsene Wohnquartiere, Freizeit- und Lebensqualität, Natur und Umwelt zu Schaden kommen. DIE LINKE. will den grünen Charakter der Stadt unbedingt erhalten und sogar noch ausbauen.

Der FNP-Vorentwurf und die neuen Vorschläge von Bürgermeister Lutz Urbach sind allerdings maßlos überzogen im Hinblick auf Umweltschädigung, Landschafts- und Flächenverbrauch. Der Nutzen steht in keinem vertretbaren Verhältnis zu den Negativfolgen.

Die aktuelle Vorlage zum FNP aus dem Rathaus erfordern aber die Zerstörung wichtiger biologischer Filter gegen Feinstaub, Stickoxide und Lärm in den betroffenen Stadtteilen zum gesundheitlichen Schaden der dort wohnenden Bürger. Die daraus folgenden Emissionen gefährden sowohl die Gesundheit der Menschen als auch die Lebensqualität und sozialen Strukturen in den gewachsenen Strukturen in den Stadtteilen.


Umweltbelastung jetzt schon über den Grenzwerten.

Die aktuellen Grenzwerte sind bereits jetzt in vielen Bereichen der Stadt deutlich überschritten. Im Vorschlag von Bürgermeister Lutz Urbach zum FNP werden viele der im Lärmaktionsplan als wichtige „Ruheoase“ ausgewiesene Wald- und Grünflächen in Bauland umgewidmet.


Der FNP-Entwurf ignoriert, dass Grünflächen Bestandteil der Trinkwasserversorgung sind. Der FNP-Entwurf hält an weiterhin der wahnwitzigen Straßenführung über den ehemaligen Bahndamm fest und macht diese Straße zum zentralen Verkehrsprojekt für die zukübftige Entwicklung unserer Stadt.


Planung handwerklich fehlerhaft

Der Plan ist fachlich und handwerklich fehlerhaft und in vielen Punkten fragwürdig. Die formulierden Ziele und Pläne widersprechen den städtebaulichen Konzepten, die die Stadt gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgen in den letzten Jahren für die Zukunft der Stadt entwickelt hat (ISEK 2030). Es fehlt die Ausweisung von ortsnahen und funktionalen Ausgleichsflächen, die bei der Umsetzung aber gesetzlich vorgeschrieben sind.

Die Datenbasis und Grundlagen des Plans sind in der Methodik umstritten und nicht transparent und fachlich korrekt dokumentiert. Auch fehlen Quellenangaben und notwendige Untersuchungen zu den Flächen. Das Bewertungssystem der Abwägung ist nicht offengelegt und bleibt undurchsichtig.

Unzählige Einwände und Vorschläge aus der Bürgerschaft und der Träger öffentliche Belange werden nicht gewürdigt und berücksichtigt oder abgewertet. Das Beteiligungsverfahren wird zu einer Alibveranstaltung degradiert und als Feigeblatt für eine schein- und pseudodemokratische Schmierenkomödie umfunktioniert, um am Ende gegen die Interessen der Bürgerinnen und Bürger “durchzuziehen”.


FDP bricht Wahlversprechen und täuscht ihre Wählerinnen und Wähler.

Die nun von der FDP geforderte Ausweitung des eh schon erheblichen und  überzogenen Flächenverbrauch, wie er von Bürgermeister und Verwaltung vorgeschlagen wird, ist ein massiver Bruch der Wahlsprechen der FDP aus der Kommunalwahl 2014.

Besonders die Forderung der Ausweitung der Gewerbeflächen in Moitzfeld, Herkenrath und Frankenforst, wie sie die FDP ausdrücklich befürwortet, schlägt den dort lebenden Menschen mitten ins Gesicht. Seit Jahren hat die FDP-Fraktion im Stadtrat jedem neuen Planungsschritt für den Bau einer Schnellstrasse über den Bahndamm immer wieder zugestimmt.


“Flächennutzungsplan jetzt stoppen!”

Deshalb stellt Tomás M. Santillán als Ratsmitglied (DIE LINKE.) zu den vorliegenden Entwurf und Vorschlägen exemplarisch folgende Änderungsanträge zum FNP im zuständigen Ausschuss des Stadtrats Bergisch Gladbach am Dienstag, den 26. September 2017 . Das bei diesen Anträgen nicht alle kritischen Punkte und Flächen aufgeführt werden ist nicht als Zustimmung zu diesen Einzelplänen zu werten. Notwendig bleibt ein Neustart des gesamten Verfahrens und die Neubewertung jeder einzelnen Fläche auf fachlich richtig und transparenten Grundlagen.

Die linken Anträge zum FNP-Verfahren an den Ausschuss:

  1. Sofortiger Stopp des Planungsverfahrens und Neubeginn der Flächennutzungsplanung und Erstellung eines Entwurfs unter umfassender und transparenter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger und der lokalen Stadtteil- und Bürgerinitiaven.
  2. Streichung geplanten Gewerbeflächen Frankenforst: G-Fr1a Rennweg, G-Fr2a /Gfr2 Brüderstr., G-Fr2b / Gfr2 Brüderstr., G-Fr3 Bast/Brüderstr.
  3. Streichung aller geplanten Gewerbeflächen in Moitzfeld/Herkenrath.
  4. Streichung der geplanten Wohnbaulandfläche Rinderweg Refrath Re2.
  5. Streichung der geplanten Wohnbaulandflächen Nussbaum Nu1a, Nu1c, Nu7.
  6. Streichung der geplanten Wohnbaulandflächen in Schildgen Sc 16a und Sc 16b
  7. Streichung der Schnellstrasse über dem Bahndamm quer durch die Stadt aus dem Flächennutzungsplan und Beendigung weiterer Planungen für eine Strasse über den Bahndamm. Stattdessen soll die gesamte Fläche des ehmaligen Bahndamms als ökologische Ausgleichsfäche ausgewiesen werden, welche in die weitere Planung einfließen soll.

DIE LINKE. Basisgruppe "Kommunalpolitik" Bergisch Gladbach

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Mi

26

Jul

2017

Neid und Hass lähmen!

Ich werde es nie verstehen, warum Menschen sich von negativen Neid zerfressen lassen. Ich erlebe das bei manchen Zeitgenossen, aber mir fällt es schwer diese Kategorie des Hasses nachzuvollziehen, denn ich denke  und fühle nicht so. Ich versuche es trotzdem täglich zu ergründen:

Ich beneide Menschen um ihre großartigen Fähigkeiten, wie z.B. Musiker, Schriftsteller oder Sportler, aber dieses hat keine negativen Aspekte, sondern ist ein Ausdruck von aufrichtiger Bewunderung und Zuneigung. Ich liebe diese Menschen, denn sie bereichern mein Leben, machen es bunt und vielfältig. Diese tollen Menschen zeigen uns immer wieder etwas Neues und geben uns damit jedesmal ein Geschenk. Danke!

Doch erlebe ich es immer wieder wie Menschen regelrecht Hass aus Neid entwickeln, weil sie anderen Menschen solche Fähigkeiten oder schlicht ihr Glück nicht gönnen. Sie sind mit sich selbst unzufrieden, sie sind sich über Unzulänglichkeiten bewusst, ärgern sich darüber, statt sich auf ihre Stärken zu besinnen. Jeder Mensch hat seine eigenen Vorzüge, doch viele haben überzogene Wünsche, zu hohe Ansprüche und geben sich mit nichts wirklich zufrieden.

Bescheidenheit würde helfen, denn wer nicht viel erwartet, bekommt meist mehr als sie oder er wirklich benötigt. Hier findet sich genug Glück für mehrere Leben. Es ist die Quelle für die Kraft, die einen antreibt. Neider gehen ins Leere, auch wenn diese anderen ein Bein stellen wollen, um sich mit etwas Schadenfreunde vermeintliches Glück zu erschleichen.

Her mit dem schönen Leben! Keine halben Sachen!

Ich erfreue mich an den kleinen Dingen im Leben ohne dabei ein Asket oder geizig zu sein. Ich trinke gerne Champagne und esse Austern, wenn ich es kann, doch wenn es nicht möglich ist, reichen auch Wasser aus der Leitung und ein Käsebrot um satt zu werden. Ich teile gerne was ich habe, egal wieviel oder wenig es ist. Was zählt ist nicht der Überfluss und die Menge des „Haben“, sondern was man aus dem macht, was man hat und kann. Schöpfe aus dem Vollen  und genieße das pralle Leben, zu jedem Zeitpunkt, an jedem Tag und mit jeder Faser. Dazu braucht es keinen materiellen Reichtum, sondern nur einen freien Geist, ein offenes Herz und Liebe zu den Menschen. Der Rest kommt dann ganz von allein.

Doch immer wieder treffe ich auf Menschen, die ihr Glück in Statussymbolen suchen, Geld horten und damit rumprotzen wollen. Ich mag schöne Dinge, ein übiges Leben und gutes Essen, gebe mein Geld aus, manchmal ist es zu teuer, doch die größte Schönheit liegt in der Natur und im Menschen selbst und das kann man mit Geld nicht bezahlen. Ein Sonnenuntergang mit einem Glas Rotwein und einer Pizza, ein Frühstuck mit einem guten Kaffee und einem Brötchen mit Marmelade, ein Spaziergang im Wald und der Blick in ein lachendes Kindergesicht sind mehr wert als jedes fette Konto auf der Bank.

Auch Erfolg macht neidisch, denn manche Menschen ärgert es, dass andere den Erfolg oder die Beliebtheit erreichen, die sie selbst gerne hätten. Sie haben dann das Gefühl, dass die Erfolgreichen ihnen etwas weggenommen hätten, was doch eigentlich ihnen zustehen würde. Eine solche Selbstsucht und Selbstüberschätzung führt oft zu neidischen Hass, der sogar soweit reicht, dass die Neider andere attackieren, angreifen und schlecht machen.

Von solchen hasserfüllten Menschen sollte man sich fernhalten, sie auf Distanz halten und ihnen kein Vertrauen schenken. Sie nutzen jede Gelegenheit aus, um sich selbst über andere zu erheben. Sie glauben darin ein Teil ihres Glücks zu finden, nachdem sie suchen. Doch tatsächlich kommen sie kein Stück weiter, denn der Hass und der Neid zerfressen, lähmen sie, ketten sie fest, versperren die klare Sicht und verhindern ein schönes und glückliches Leben für sie.

Es gibt nur eine Chance dem zu entkommen, um das finden, was sie suchen ....

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Di

04

Jul

2017

Bürgermeister Lutz Urbach will Flächennutzungsplan gegen die Bürgerinnen und Bürger durchziehen

Bergisch Gladbach: "Die Bürger dürfen nur zuschauen, wie die Verwaltungsspitze und die Politik ihren Plan für diese Stadt durchziehen. Genauso ist die Ablehnung einer offenen Bürgeranhörung zu verstehen."
 
Die Begründung der Ablehnung einer Anhörung der Bürgerinnen und Bürger zum Flächennutzungsplan (FNP) Bergisch Gladbach aus den Reihen der CDU ist ein Schlag ins Gesicht der engagierten Menschen, die ihre Vorschläge, Anregungen und Einwände zum Plan vorgebracht haben.
 
Offenbar wird der Begriff Bürgerbeteiligung und Transparenz überstrapaziert und pervertiert, denn es geht Bürgermeister Lutz Urbach nicht darum, auf die Vorschläge und Einwände der Bürgerinnen und Bürger einzugehen. Er und sein CDU-Parteikollege Stadtbaurat Harald Flügge haben das Ziel große Teile unserer grünen und lebenswerten Stadt zu planieren, wertvolle Grünflächen und kostbaren Wald zu roden und in ganzen Stadtteilen die Lebens- und Wohnqualität zu zerstören.
 
Dabei sind ihnen die in den Stadtteilen gewählten Stadtratsmitglieder gerne behilflich, statt sich um die Interessen der Menschen, von denen sie in ihrem Stadtteil gewählt wurden, zu kümmern und sich für ihren Wahlkreis einzusetzen.
 
Es ist schon bemerkenswert, dass sich bisher nur wenige Ratsmitglieder in ihren Wahlkreisen zu dem Thema zu Wort gemeldet haben, obwohl vor Ort kräftig Unterschriften gesammelt werden. Stattdessen gehen sie auf Tauchstation und hoffen, dass sich der Bürgerprotest bis zur nächsten Kommunalwahl wieder beruhigt. ...
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Mo

06

Mär

2017

Basisgruppe fordert Auflösung des „Mitte-Links-Bündnis“

DIE LINKE. Basisgruppe Kommunalpolitik Bergisch Gladbach distanziert sich ausdrücklich von den Vorgängen (siehe “Soviel Geld nimmt die „Linke mit Bürgerpartei GL” mit“)  in der Stadtratsfraktion des sogenannten „Mitte-Links-Bündnis“ im Rat der Stadt Bergisch Gladbach und ist empört darüber, mit welcher Dreistigkeit die rechten Vertreter der Bürgerpartei GL in der Fraktion sich bei den Entschädigungen in der Stadtkasse bedienen.


Gerechte und angemessene Entschädigungen sind notwendig und richtig und auch angemessene Entschädigungen bei Verdienstausfällen stärken das Ehrenamt in kommunalen Körperschaften. Das muss sein und so will es auch die Landesregierung NRW.

Doch das Ausmaß der Abzocke, wie wir es nun bei der neuen „mitte-links“ Stadtratsfraktion unter maßgeblicher Beteiligung der rechten Bürgerpartei GL sehen, geht zu weit und grenzt an bandenmäßiger „Wegelagerei“. Schon vor Monaten wurde davor gewarnt, dass die Bürgerpartei GL rein finanzielle Interessen an der Arbeit im Stadtrat hat. Doch das jetzige Ausmaß des Abkassierens übersteigt die schlimmsten Erwartungen doch deutlich.

DIE LINKE. Basisgruppe Kommunalpolitik Bergisch Gladbach fordert die Mitglieder der Partei DIE LINKE auf, dafür zu sorgen, dass Ratsbündnis mit der Bürgerpartei GL umgehend beendet wird. So sollen Frank Samirae und seine Kameraden unverzüglich aus der Fraktion ausgeschlossen werden.

Die Basisgruppe geht davon aus, dass der weitaus größte Teil der Zahlungen an die meisten Fraktionsmitglieder völlig berechtigt und angemessen waren und sind. Das ist aus den vorliegenden und errechneten Zahlen und Summen (siehe: Wie die Bürgerpartei Bergisch Gladbach abkassiert) klar ersichtlich.

Es geht hier nur um wenige schwarze Schafe, die ihr Verhalten gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern rechtfertigen müssen. Die Fraktionsvorsitzenden von CDU und SPD erhalten seit Jahren vierstellige Beträge als Entschädigung und niemand hat sich je darüber aufgeregt.

Auch die Zuwendungen an die großen Fraktionen, sowie deren üppigen Ausstattung mit Räumen inkl. Kochküche im Rathaus, während kleine Fraktionen und fraktionslose Ratsmitglieder ihr Geschirr im Treppenhaus waschen müssen, existiert schon seit Jahrzehnten.


Eine pauschale Verurteilung gegen alle Fraktionsmitglieder des „Mitte-Links-Bündnis“ lehnt DIE LINKE. Basisgruppe Kommunalpolitik Bergisch Gladbach ab und fordert alle Ratsmitglieder und Sachkundigen Bürger des „Mitte-Links-Bündnis“ (insbesondere die Mitglieder der Partei DIE LINKE,) auf, alle ihre Entschädigungen von Stadtrat und Kreistag zu veröffentlichen und gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern transparent zu machen.

Darüber hinaus sollte eine umfassende Erklärung über die Verwendung der Entschädigungen vorgelegt werden, um das verloren gegangene Vertrauen in linke Kommunalpolitik wieder herzustellen.

Die Linken Aktivisten der Basisgruppe fordern alle Fraktionen und Parteien im Stadtrat auf zu mehr Transparenz beitragen und die Bürgerinnen und Bürger über die Verwendung der Entschädigungen ihrer Fraktion aufzuklären.

Siehe auch:

 

Zur Information:

 

 

 

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Di

03

Mai

2016

Fraktionslos für DIE LINKE. im Stadtrat Bergisch Gladbach

Persönliche Erklärung zur Sitzung des Stadtrats Bergisch Gladbach, 03.05.2016
 
Sehr geehrte Damen und Herren
Sehr geehrte Bürgermeister,
Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen im Stadtrat
 
ich denke, dass ich ihnen eine kurze Erklärung zu der neuen „mitte-links“ Fraktion im Stadtrat schulde.
 
Wenige Tage vor der neuen Fraktionsbildung habe ich bei der alten „DIE LINKE Fraktion“ zum zweiten Mal einen bedingungslosen Aufnahmeantrag gestellt. Dieser wurde von der Fraktion ohne politische Begründung leider wieder abgelehnt und es wurde eine funktionale Fraktion mit der rechten Bürgerpartei Bergisch Gladbach gebildet. Diese neue Fraktion hat sich in ihrer ersten Presseerklärung klar von einer linken Position abgesetzt und bezeichnet sich als sogenanntes „mitte-links Bündnis“. Das Kommando wurde von der Bürgerpartei GL übernommen.
 
Als auch weiterhin fraktionsloses Ratsmitglied für DIE LINKE. Bergisch Gladbach stehe ich fest zum Programm und den demokratischen Prinzipien meiner Partei und werde dieses auch weiterhin hier im Rat vertreten. Ich bin nicht die politische Mitte, denn ich bin demokratischer Sozialist und mein Herz schlägt links.
 
In Sachfragen und bei Vorschlägen, die die Lebensverhältnisse der Menschen in dieser Stadt verbessern können, bin ich jederzeit zu einer thematischen Zusammenarbeit mit allen Fraktion dieses Stadtrats, außer der ALFA, bereit. Für eine Fraktionsbildung stehe ich nicht zur Verfügung, denn es bleibt auch weiterhin mein Ziel, dass die drei Ratsmitglieder der Partei DIE LINKE eine gemeinsame klar linke und basisdemokratische Fraktion bilden.
 
Wer bereit ist, sich mit linken Positionen und Vorschlägen auseinanderzusetzen oder eine Zusammenarbeit mit der Basisgruppe DIE LINKE in Bergisch Gladbach sucht, kann sich gerne an mich wenden. Ich sitze an diesem Tisch. (im Ratssaal)
 
Hier ist DIE LINKE!
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