Der Stadtrat Bergisch Gladbach ist nicht das Zentrum der Welt!

Meine Stellungnahme zur Berichterstattung "Tiefer Riss zwischen den Linken" aus dem Kölner Stadt-Anzeiger und "Gladbachs Linke zerfleischt sich weiter" aus der Bergischen Landezeitung von heute:

Da ich seit der Kommunalwahl 2014 weder Mitglied des Stadtrats noch der Stadtratsfraktion bin, wollte ich mich eigentlich nicht weiter öffentlich dazu äußern. Meine Erklärung vom 10. Juni 2014 sollte eigentlich reichen. Aber nach der heutigen Berichterstattung im Kölner Stadt-Anzeiger und Bergischen Landeszeitung schreibe ich dazu doch ein paar kurze Sätze in meinen BLOG.

 

"Beliebtheit sollte kein Maßstab für die Wahl von Politikern sein.
Wenn es auf die Popularität ankäme, säßen Donald Duck und die Muppets längst im Senat."
Zitat von Orson Welles

 

  1. In der Vergangenheit habe ich als Fraktionvorsitzender viel geschrieben. Das umfasst auch ALLE Texte der Linksfraktion-GL von und für Thomas Klein, Lucie Misini und Peter Tschorny. Ich freue mich, dass die LINKE Stadtverordnete Catherine Henkel meine Presseerfahrung nutzt.
  2. Ich habe Catherine Henkel nachdrücklich aufgefordert, dass sie der LINKSFRAKTION beitreten soll. Sie hat eine andere Entscheidung getroffen und gute Gründe dafür genannt, die ich respektiere.
  3. Die Attacke auf Catherine Henkel vermittelt ein unterträgliches Menschenbild und ist zutiefst sexistisch.
  4. Der einfacherer Weg wäre für mich, dass ich mich von Catherine Henkel entsolidarisiere, denn noch vor wenigen Tagen wurde mir von der Fraktion ein Ausschusssitz angeboten und man hat mich als Fraktions-Pressesprecher vorgeschlagen.
  5. Meine uneingeschränkte Solidarität gilt weiterhin Catherine Henkel und der Partei DIE LINKE.
  6. Der Stadtrat und die dortigen Fraktionen sind nicht das Zentrum der Welt! Ich bin nur noch ein Zuschauer, denn ich habe weder ein Mandat noch Amt. Wer troitzdem von "Machtspielchen" spricht überschätzt sicht selbst, denn er hat nicht wirklich Macht.
  7. Ich habe schon Ende 2013 öffentlich erklärt, dass ich mich aus einer führenden Rolle der LINKEN im Stadtrat zurückziehen will und habe seither keine anderen Ambitionen entwickelt.
  8. Das sektierische und wütende Verhalten muss aufhören. Es zielt offenbar nur noch darauf, Menschen persönlich anzugreifen und zu verletzten, statt politisch zu argumentieren. Wir müssen miteinander reden!
  9. DIE LINKE muss das tun, wofür sie gewählt wurde und Politik für die Menschen machen und für mehr Gerechtigkeit kämpfen!
  10. Hier ein aussagekräftiger Artikel der Partei DIE LINKE GL zum Wahlergebnis der Kommunalwahl 2014.
    "DIE LINKE legt in Bergisch Gladbach überall deutlich zu." (27.5.2014)
    http://www.die-linke-gl.org/.../die-linke-legt-in.../
 

Ansonsten halte ich es für besser und dem Charme der Pressemitteilung der Linksfraktion-GL vom 30.7.2014 für durchaus angemessen, dass man sich lieber mit politischen Inhalten, statt mit Schlammschlacht und peinlichen Querellen auseinansetzt. Politische Inhalte kann ich in dieser Pressemitteilung der Linksfraktion leider nicht erkennen.

Die Berichterstattung im heutigen Kölner Stadt-Anzeiger und der Bergischen Landeszeitung vom 2.7.2014 zeigt, wie sich die Linksfraktion-GL selbst ins Knie geschossen hat. Man MUSS endlich mit den persönlichen Angriffen aufhören, die offensichtlich nur noch dazu dienen Menschen zu verletzen. ALLE Beteiligten sollten zu einer inhaltlichen, politischen und menschlichen Arbeit zurückkehren und miteinander reden. Catherine Henkel ist LINKE Stadtverordnete und Lucie Misini und Thomas Klein, sowie die Sachkundigen BürgerInnen, linke KandidatInnen und aktiven Parteimitglieder müssen sich ALLE zusammensetzen und einen Weg und Konsens finden.

Außerdem interessant dazu:

 Berichterstattung in der Regionalpresse:

 

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