„Nicht immer alles gleich madig machen“

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Das Wort "madig" wird dazu verwendet um zu betonen wie „schlecht“ etwas sei. "Madig machen" ist nichts anderes als etwas schlecht reden, weil man anderen den Spaß oder den Erfolg neidet und man ihnen dieses verderben will.
Die Phrase „Nicht immer alles gleich madig machen“ wird häufig als rhetorisches Mittel in einer strittigen Debatte eingesetzt, um inhaltliche Kritik abzuwerten und abzuwehren. Damit wird unterstellt, dass man anderen Menschen nichts gönnen würde und tut so als könnten man sich nicht „einfach mal“ über etwas freuen, was man selbst gut und richtig findet. Häufig kommt der Vorwurf hinzu, dass man „besserwisserisch“ oder sogar „destruktiv“ sei. Mit diesen Vorwürfen etwas „madig zu machen“ zu wollen, will man tatsächlich jede inhaltliche Kritik ausblenden und tut so als wäre im Gegenteil alles „wunderbar“ und „richtig“. Die „Madigmacher“ sollten sich endlich dem „Mainstream“ unterwerfen und aufhören eine eigene und andere Meinung zu haben. Man sollte nur das "Gute" betonen und das "Schlechte" ganz vergessen.
Eine solche Haltung gegen Kritiker ist nicht nur überheblich, sondern auch engstirnig, denn man ist nicht bereit, sich mit den inhaltlichen Aussagen auseinanderzusetzen, um die Dinge besser zu machen, als sie heute sind. Nur weil jemand kritisiert, dass bei einem sogenannten „Stadt & Kulturfest“ die „Kultur“ fehlt oder das ein Eröffnungsfest für einen Spielplatz überflüssig teuer und unnötig ist, bedeutet das nicht, dass man keine Freude an Straßenfesten und Bratwurst hätte oder Kinder und Spielplätze hassen würde.
Diejenigen, die jemanden vorwerfen, dass man „alles gleich madig machen“ würde, wollen aber oft genau diesen Eindruck erwecken, um den anderen abzuwerten und um der Kritik auszuweichen.
Meist steht hinter „nicht immer alles gleich madig machen“ eigentlich:„Halt endlich den Mund, du hast hier nichts zu sagen, alles ist gut so und soll auch so bleiben. Basta!

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